Immer mehr Stadtbusse bewegen sich elektrisch durch die City. Dazu brauchen sie eine Antriebslösung, die flexibel einsetzbar ist. „Den“ E-Bus gibt es bisher noch nicht, deshalb ist für elektrische Stadtbusse in der Antriebstechnik Flexibilität gefordert. Es gibt Hybridbusse, in denen ein Dieselmotor als Aggregat für Stromzufuhr sorgt, und es gibt Brennstoffzellenbusse, bei denen dies die Brennstoffzelle mit der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff übernimmt. Oberleitungs- und Induktionsbusse hingegen ziehen die Energie für den Antrieb aus dem städtischen Stromnetz, andere E-Busse haben Batterien als Stromspeicher an Bord. Die AVE 130 kann in all diesen Bussen als Antriebsachse eingesetzt werden. In der Elektroportalachse sitzen zwei wassergekühlte Asynchronmotoren an jedem Rad. Ihre Besonderheit: Sie werden zum einen ohne Seltene Erden hergestellt, zum anderen beziehen sie ihre Gesamtleistung aus relativ hohen Umdrehungen.

Quelle: ZF   Bildnachweis: AVE 130

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.