Die Automobilbranche steht vor einem „wegweisenden Strukturwandel“, so Gerhard Baum, Chief Digital Officer bei Schaeffler auf dem „Auto Motor und Sport“-Kongress 2017. „Die digitale Transformation wird die automobile Wertschöpfungskette verändern“. Schaeffler setzt auf die Digitalisierung und treibt diese aktiv voran, mit dem Ziel intelligente Komponenten und Systeme für automatisiertes Fahren, Elektrifizierung und Vernetzung  zu entwickeln.

Aber auch ein autonom und rein elektrisch fahrendes Auto benötigt eine funktionierende Mechanik. Hier setzt Schaeffler an und verbindet seine Stärken in der Feinmechanik mit mechatronischen Systemen und Software, die die Funktionalität einzelner Komponenten noch erweitern. So sollen Echtzeitanalysen die generierten Daten in wertvolle Handlungsempfehlungen umwandeln. Stattet man etwa die in einem Fahrwerk oder Antriebsstrang verwendeten Lager mit Sensoren aus, die Drehmomente, Kräfte, Schwingungen und Temperaturen messen, kann man entscheidende Informationen über den Zustand und die Nutzung des Moduls und des Gesamtsystems gewinnen. Um auf dem Gebiet von „machine learning“ und „artificial intelligence“ Schritt zu halten, plant Schaeffler in den kommenden Jahren eine große Anzahl an Experten für Datenarchitektur, Datenanalyse, Design-Thinking oder App-Entwicklung einzustellen.

Quelle: Schaeffler

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