In Dieselmotoren kommen Glühkerzen zum Einsatz – als Selbstentzünder brauchen sie keinen Zündfunken, um den Kraftstoff zu entzünden. Dies erfolgt nämlich durch das Einspritzen des Kraftstoffs in die Brennkammer, die vorher mit hochkomprimierter und verdichteter Ansaugluft gefüllt ist. Da die komprimierte Luft eine hohe Temperatur aufweist, wird die Selbstentzündung ausgelöst. Um diesen Vorgang zu unterstützen, werden in Dieselmotoren Glühkerzen montiert. Diese ragen in den Zylinder hinein und stellen in einer möglichst kurzen Zeit eine hohe Temperatur zur Unterstützung der Zündung her. So sorgen sie besonders bei niedrigen Temperaturen dafür, dass der Motor sicher anspringt.

Bei warmem, trockenen Wetter startet der Motor meist ohne Probleme, auch wenn eine der Glühkerzen defekt ist. Zeichen wie erhöhter Schadstoffausstoß werden hier meist aber nicht bewusst wahrgenommen. Bemerkbar macht sich die defekte Glühkerze bei kälteren Temperaturen, wenn der Diesel schlecht startet, qualmt oder gar nicht mehr anspringt.

DENSO gibt auf seiner Website Hinweise für die Fehlersuche.

Quelle: Denso | Bild: Denso

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