Wer spart nicht gern ein paar Euro? Wir alle versuchen, unser Budget so einzuteilen, dass wir möglichst weit damit kommen. Das Internet hilft uns bei der Schnäppchenjagd. Die sensationellen Sonderangebote sind selten weiter als einen Mausklick entfernt. Es ist überhaupt nicht verwerflich, nach solchen Angeboten zu suchen: Problematisch oder gar gefährlich wird es dann, wenn man bei der Jagd nach dem günstigsten Anbieter jegliche Ansprüche an die Qualität oder die eigene Sicherheit über Bord wirft.

Gefährliches Vertrauen
Hier offenbart das Internet mit seinen rund um die Uhr geöffneten Warenhäusern und unzähligen Einzelhändlern seine Schattenseiten: Oft wissen wir weder, ob das Produkt, das wir kaufen, auch wirklich den Beschreibungen entspricht, noch wo es herkommt oder wer es produziert hat. Und wenn wir ganz viel Pech haben, entpuppt sich der vertrauenswürdige Händler als Bauernfänger, der im Garantiefall nicht mehr erreichbar ist.

Was sich wie ein ausgedachtes Extrembeispiel liest, ist tatsächlich gängige Geschäftspraxis vieler dubioser Teileanbieter. Der Markt für minderwertige Kopien von Originalteilen boomt, vor allem aus Fernost stammen die Ersatzteile, die in Europa keinen Sicherheitstest bestehen würden. Doch die Aussicht, viel Geld zu sparen, ist für viele Käufer zu verlockend. Da wird bereitwillig Geld an Menschen überwiesen, über die man rein gar nichts weiß.

Freie Werkstätten übernehmen eine wichtige Beraterfunktion
An dieser Stelle kommen die freien Werkstätten ins Spiel: Ihre Aufgabe ist es, Kunden über den Wert von Markenteilen und die online lauernden Gefahren aufzuklären. Vielen ist gar nicht bewusst, was sie mit der Verwendung minderwertiger Teile riskieren. Es muss gar nicht der Ernstfall eines Unfalls eintreten: Schon bei einem einfachen Defekt steht man unter Umständen dumm da. Denn wie bekommt man sein Geld von jemandem zurück, dessen Adresse man überhaupt nicht kennt?

Kunden, die den Einbau eines mitgebrachten Teiles unklaren Ursprungs verlangen, müssen auf die damit verbundenen Risiken hingewiesen werden. Schon allein deshalb, weil Werkstätten, die wider besseres Wissen ein Teil ohne gültiges Prüfzeichen einbauen, haftbar sind, wenn es zu einem Schaden oder gar einem Unfall aufgrund einer Fehlfunktion kommen sollte. Um sich gegenüber dem Kunden abzusichern, sollten Sie den Vertrag unbedingt um eine Haftungsausschluss-Klausel ergänzen. Qualität ist Mehrwert stellt Ihnen dazu eine entsprechende Wordvorlage zum Download zur Verfügung:  http://qualitaet-ist-mehrwert.de/wp-content/uploads/gewaehrleistungsformular-download.docx

Keine Alternative zu Markenteilen
Bei Auto-Ersatzteilen führt kein Weg an Originalteilen oder Teilen vergleichbarer Qualität vorbei: Teilehersteller investieren viel Zeit und Geld in Entwicklung, Produktion und Prüfung. Dieser Aufwand schlägt sich im Preis, aber auch in einer hohen Material- und Verarbeitungsqualität sowie in einem Mehr an Sicherheit für den Fahrer nieder. Im Schaden- oder Garantiefall gibt es immer einen seriösen Ansprechpartner, an den Sie sich als Werkstatt wenden können.

Aber auch im ganz normalen Handling haben Markenteile gegenüber Teilen unbekannter Herkunft einen großen Vorteil: Die Hersteller bemühen sich nämlich, ihren Kunden den Einbau der Teile so einfach wie möglich zu machen. Sie erhalten nicht nur ausführliche – und vor allem verständliche – Anleitungen, sondern können auch zusätzliche Informationen online abrufen oder sich an eine Service-Hotline mit kompetenten Mitarbeitern wenden. Wer Markenteile kauft oder einbaut, bekennt sich zu Qualität und Sicherheit und erweist seinem Kunden – und allen anderen Verkehrsteilnehmern – einen großen Dienst.

Als Werkstatt verbauen Sie grundsätzlich nur Qualitäts-Ersatzteile? Dann zeigen Sie es auch Ihren Kunden mit unseren Werkstatt-Paketen!

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