Auch E-Autos müssen zur HU

Elektroautos werden immer beliebter. Zwar wurde das hohe Ziel, bis 2020 eine Millionen E-Autos im Straßenverkehr zu haben, nicht erreicht, doch die Zulassungszahlen steigen. 2019 gab es in Deutschland 63.300 Neuzulassungen von E-Mobilen. 2020 werden es mehr sein, denn die Vorjahresmarke wurde bereits Ende August erreicht. Sind Verbrenner und E-Autos auch noch so verschieden, eins ist bei beiden identisch: Auch E-Autos müssen im festen Rhythmus zur Hauptuntersuchung.

Dabei sind die Abstände identisch mit den Verbrennern. Neu zugelassene Fahrzeuge müssen nach spätestens 36 Monaten zum Check und sich eine neue Plakette abholen, danach ist die Überprüfung alle 24 Monate Pflicht. Die Prüfung selbst ist dann durchaus ähnlich. Der Techniker checkt, ob die Beleuchtung funktioniert und richtig eingestellt ist, prüft die Bremsen und wirft einen Blick auf Reifen, Unterboden und alle relevanten Teile. Auch der obligatorische Test der Hupe gehört selbstverständlich dazu.

Nur die Abgasuntersuchung fällt beim Stromer genauso weg, wie der Blick auf den Auspuff oder eine eventuell undichte Ölwanne. All das existiert im E-Mobil schließlich auch nicht. Dafür wird getestet, ob das Auto Geräusche macht. Seit Juli 2019 zugelassene E-Autos müssen nämlich bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometer einen Warnton von sich geben. Dabei geht es weniger um einen Piepton, als um ein passendes Geräusch, dass der Fahrzeugklasse entspricht.

Schnellnavigation

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on email
Email
Share on whatsapp
WhatsApp