Ladekosten für E-Autos höher als bei Diesel-Autos

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Elektromobilität ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt und dementsprechend auch immer mehr vom Staat gefördert wird. Sei es die Neuanschaffung eines E-Autos oder der Bau einer eigenen Ladestation, der Schritt in Richtung E-Mobilität wird von staatlicher Seite aus begrüßt und mit vielen Vorteilen versehen. Einer davon sind die niedrigeren Betriebskosten im Vergleich zu Diesel-Autos. Der Automobilclub ADAC hat diese Behauptung überprüft, indem im Rahmen einer Untersuchung ein Diesel-Golf mit einem E-Golf verglichen wurde. Der durchschnittliche Diesel-Preis lag im Juni, zum Zeitpunkt des Vergleichs, bei 108,6 Cent. Bei einer Strecke von 100 Kilometern liegen die Kosten für einen aktuellen VW Golf mit einem 150 PS starken Zweiteiler-TDI somit bei 5,21€. Im Vergleich dazu verbraucht der E-Golf auf 100 Kilometer 17,3 Kilowattstunden. Versorgt man sein E-Auto mit Strom aus einer häuslichen Ladestation bei einem Haushaltstrompreis von 31 Cent pro Kilowattstunde, kommt man auf einen Gesamtpreis von 5,36€ auf 100 Kilometer. Auch wenn bei diesem Vergleich der Unterschied relativ gering ist, so wird es doch zu einem gravierenden Unterschied beim Vergleich mit einer Stromtankstelle. Lädt man sein Auto an einer Schnellladestelle an der Autobahn, so kosten die 100 Kilometer 13,32€, also mehr als das doppelte im Vergleich zum Diesel-Auto. Interessant wird die Entwicklung im nächsten Jahr. Ab dann gilt die neu verabschiedete Co2-Steuer, die den Kraftstoffpreis für Diesel- und Benzin-Autos nochmal anheben wird. Durch die Co2-Steuer wird der Preis für eine Tonne Co2 auf 25€ angehoben, bis 2025 wird dieser sogar bis 55€ steigen. Wie das die Attraktivität der E-Autos beeinflusst, bleibt abzuwarten.

 

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