Hightech-Geschenke zu Weihnachten sind beliebt

Zu Weihnachten werden gerne Smartphones oder Tablets geschenkt. Damit halten faszinierende Sensoren Einzug in den Alltag – Bosch stattet viele der begehrten Geräte mit winzigen „Sinnesorganen“ aus.

Stuttgart – Wird an Heiligabend das Geschenkpapier aufgerissen, kommt häufig moderne Elektronik zum Vorschein. Etwa ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) plant, ein Smartphone zu kaufen oder zu verschenken. Ein ebenso großer Teil möchte ein Tablet kaufen oder verschenken. Das hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes BITKOM gezeigt. Eingebaut in die Geräte kommen einige der empfindlichsten Messgeräte der Welt ins Haus: Winzige Sensoren ermitteln die Lage von Handys und Tablets, die daraufhin ihr Bild in die richtige Lage drehen.

Kleiner als ein Atomdurchmesser
Die feinen Fühler im Inneren der nur wenige Millimeter großen Sensoren (MEMS-Sensoren, mikro-elektro-mechanische Systeme) sind aus Silizium gefertigt. Die darin geschaffenen beweglichen Strukturen sind nur wenige tausendstel Millimeter klein. Wird ein solcher Sensor bewegt, entsteht ein feiner elektrischer Strom, der Auskunft über Raumlage, Erdmagnetfeld oder Beschleunigung gibt – alles Informationen, mit denen sich Handys und Tablets steuern und bedienen lassen. Diese intuitive Bedienung macht einen Großteil ihrer Faszination aus.

Die feinsten gemessenen Bewegungen in den Sensoren liegen im Bereich eines Atomdurchmessers. Bosch ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Sensoren, rund drei Millionen werden täglich gefertigt, in etwa jedem zweiten Smartphone weltweit sind sie verbaut.

Neu auf der Liste der beliebtesten Hightech-Geräte sind der BITKOM-Umfrage zufolge Fitnesstracker. 16 Prozent der Bundesbürger wollen demnach ein solches Fitnessarmband verschenken oder anschaffen. Diese Geräte sind erstmals unter den beliebtesten Hightech-Geschenken. Auch hier kommen MEMS-Sensoren zum Einsatz.

Foto:
MEMS-Sensoren im Rasterelektronenmikroskop
Das Bild eines Rasterelektronenmikroskops (REM) zeigt die feinen geätzten Silizium-Strukturen eines Beschleunigungssensors von Bosch. Als Größenvergleich ist auf dem Chip zudem ein Insekt abgebildet. Die langen, diagonal durch das Bild laufenden Silizium-Strukturen messen die Beschleunigung. Sie sind rund 500 Mikrometer lang und nur etwa 3 Mikrometer dick. Ein Mikrometer ist der tausendste Teil eines Millimeters (0,001 Millimeter). Die Fühler des Insekts sind rund 500 Mikrometer lang. Die Aufnahme ist nachträglich am Computer eingefärbt worden.

Link zur BITKOM-Studie:
http://bit.ly/1s1tAAS

Quelle: Bosch Presse

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