Überwiegend gute Noten bei Winterreifen-Tests

Größtneteils Einigkeit bei den großen Winterreifentests von ACE, GTÜ, Autobild und ADAC. Michelin und Bridgestone gehen aus den Tests als klare Sieger hervor und werden sowohl von den Journalisten, als auch den Automobilclubs empfohlen. Bei diesem eindeutigen Ergebnis können diese Pneus uneingeschränkt den Kunden weiterempfohlen werden. Und auch bei den weiteren Plätzen kommen sich die beiden Tests durchaus nahe.

Michelin und Bridgestone vorn

Bei Autobild heißt der Testsieger Michelin Pilot Alpin 5. Auf Schnee und bei Nässe bekam der Reifen die Schulnote 2+. Für die Kategorien „Trocken“ und „Kosten“ gab es sogar eine 1-. Der ADAC testete hingegen den Nachfolger, namens Michelin Alpin 6. Mit einer Gesamtnote von 2,1 landete er bei den gelben Engeln auf Gesamtrang zwei.

Ein bisschen besser, mit 2,0, war der Bridgestone Blizzak LM005, der es bei den Kollegen der Autobild auf Platz zwei geschafft hat. Beide Testergebnisse bescheinigen dem Bridgestone hervorragende Noten bei Nässe und gute Eigenschaften auf Schnee. Aber auch bei Eis und auf komplett trockener Fahrbahn sind die Werte nie unter der Schulnote 2,5. Der ADAC bemängelt lediglich die etwas höheren Geräusche.

Auch bei ACE und TGÜ wussten Bridgestone und Michelin-Tochter zu überzeugen. Vom allem bei Temperaturen zwischen -5 und -15 Grad schneiden die getesteten Reifen in den Bereichen Bremsweg, Traktion und Seitenführung hervorragend ab. Auch hier nimmt der Blizzak LM500 den Titel des Testsiegers mit nach Hause.

Insgesamt gute Ergebnisse

Insgesamt vergab Autobild gleich sechsmal das Urteil „vorbildlich“. Die Redaktion lobt neben den beiden Testsiegern auch noch den Goodyaer UltraGrip Performance, den BFGoodrich g-Force Winter 2, den Kleber Krisalp HP3 und den Hankook Winter i*cept evo3. Für den ADAC sind fünf Reifenmodelle besonders empfehlenswert. Die Plätze 3 bis 5 belegen der Dunlop Winter Sport 5, der Hankook i*cept RS2 und der Maxxis Premitra Snow WP6.

Die großen Winterreifentests werden Jahr für Jahr von den Autofahrern erwartet, wenn sie neue Pneus benötigen. Und auch bei den Reifenherstellern wartet man immer gespannt auf die Ergebnisse. Eine gute Testnote gilt als Aushängeschild und hilft die Reifen zu verkaufen, während eine schlechte Note den Absatz schmälern kann.

Wenige Ausreißer nach unten

Von 20 Reifen, die Autobild getestet hatte, sind 19 zwischen „vorbildlich“ und „befriedigend“ bewertet. Wirkliche Ausreißer nach unten gab es bei der größten Autozeitung Deutschlands nicht. Nur dem Cooper Weather-Master SA2 gaben die Tester ein „bedingt empfehlenswert“. Lediglich bei Nässe konnte dieser Reifen die Schulnote 2 erhalten, der Rest liegt mit 3+ und 3 darunter.

Der ADAC testete 15 Modelle von denen zwei gnadenlos durch den Test rasselten. Der King Meiler Winter Tact WT81 bekam die Note 5,4. Während der Tristar Snowpower HP mit 5,5 noch schlechter dastand. Beide Reifen fielen auf Nässe glatt durch.

Bei den Tests von ACE und TGÜ schnitt nur den Eurowinter HS01 von Falken besonders schlecht ab. Im Testbereich Bremsweg bei 50 km/h steht dieser erst nach 26,2 Metern und übersteigt damit den Wert von Bridgestone um 2,4 Meter.

 

Alle Winterreifentests im Überblick finden Sie hier:
https://www.ace.de/nc/ratgeber/fahrberichte/fahrberichte-artikel/artikel/winterreifen-test-2020-qual-der-wahl/
https://www.autobild.de/artikel/winterreifen-test-10811081.html
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/reifen/winterreifen/
https://www.gtue.de/Presse/GTUe-TV/98998.html?nav=55971

 

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