Intelligente Schaltsysteme von Eberspächer

Eberspächer hat gleich zwei Schaltsysteme für autonomes Fahren entwickelt. Die intelligenten Schaltsysteme trennen und verbinden die komplexen Bordnetze autonomer Fahrzeuge. Für 12-Volt-Bordnetze mit mindestens zwei Batterien gibt es nun den Autonomous Driving Safety Switch, in vollautomatisierten Fahrzeugen sorgt das Battery and Boardnet Safety Module für eine intelligente Stromverteilung sowie eine zuverlässige Versorgung von sicherheitsrelevanten Komponenten.

Je autonomer die Fahrzeuge sind, desto höher ist die Anzahl der elektrischen Komponenten. Gleichzeitig wird auch die Bordnetzarchitektur immer komplexer. Die Fahrzeuge haben nicht nur mehrere Batterien, sondern auch gleich mehrere Teilbordnetze, die sicher verbunden und getrennt werden müssen.

Die ersten Fahrzeuge des Automatisierungsgrads 3 sind seit Kurzem in Serie. Bei diesem Automatisierungsgrad wird der Autofahrer in bestimmten Situationen dazu aufgefordert, einzugreifen, muss das System aber nicht durchgängig überwachen. Hier kommt dann der Autonomous Driving Safety Switch zum Einsatz, der in Fall von Über- oder Unterspannung die beiden Teilbordnetze trennen kann. So bleiben sicherheitsrelevante Funktionen wie Bremsen oder elektrische Lenkhilfen erhalten.

Für vollautomatisierte Pkw hat Eberspächer ebenfalls eine Lösung entwickelt: Das Battery and Boardnet Safety Module. Das System ist auf komplett autonomes Fahren zugeschnitten, bei dem kein Fahrer mehr nötig ist. Das System kann innerhalb von 100 Mikrosekunden den Hochvolt-DC/DC-Wandler vom 12-Volt-Teilbordnetz trennen. Damit schützt es neben der Lithium-Batterie auch sicherheitsrelevante Lasten wie Aktuatoren, Sensoren sowie das zentrale Steuergerät.

Quelle: Eberspächer | Bild: Eberspächer

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