Mechanisch gesehen zeigen sich heutige Motoren und Getriebe so robust und langlebig wie nie zuvor. Aber: Anders als früher erreichen moderne Autos deutlich höhere Kilometerlaufleistungen. Die Folge: Fahrzeughalter müssen mit Verschleißreparaturen im Antrieb in einer Weise rechnen – beispielsweise an der Kupplung und den Antriebswellen – mit der sie vor etlichen Jahren gar nicht konfrontiert wurden.

Kosten

Die höheren Laufleistungen bedingen meist auch ein höheres Alter der Fahrzeuge. Entsprechend gering ist dann die Bereitschaft der Besitzer, viel Geld in die Reparatur zu stecken. Doch Ersatzteile, die nicht perfekt an den Einsatz im jeweiligen Fahrzeug angepasst sind, können im Nachhinein teuer werden – etwa wenn sie nicht exakt passen oder nach kurzer Laufleistung defekt sind. Dies sollte eine Werkstatt ihren Kunden, aber auch sich selbst ersparen. Denn: Ebenfalls anders als in der Vergangenheit ist heute ein modernes Getriebe im Falle einer Reklamation nicht „mal eben schnell“ ausgebaut.

Kompetente Antworten und Unterstützung vom Profi

Um trotzdem preislich attraktive Instandsetzungsarbeiten anbieten zu können, sollten Kfz- Betriebe mit Markenpartnern zusammenarbeiten, die mehr können als nur einzelne und vermeintlich günstige Ersatzteile liefern. Denn was nutzt beispielsweise eine günstige Ersatzkupplung, wenn etwa Befestigungsteile einzeln dazu bestellt werden müssen und das nötige Spezialwerkzeug fehlt?
Wenn die Kupplung rutscht, rupft, nicht richtig trennt oder seltsame Geräusche macht, ist die Werkstatt mit ihrem Fachwissen gefragt. Ist überhaupt das vermutete Bauteil Ursache für die Funktionsstörung? Liegt die Ursache vielleicht in einem dazugehörigen Betätigungselement wie Kupplungsseil, Zentralausrücker, Geber- und Nehmerzylinder oder Pilotlager begründet? Oder ist umgekehrt das defekte Zweimassenschwungrad für Drehschwingungen verantwortlich, die die Elektronik des Fahrzeugs „durcheinanderbringen“ und die Motorchecklampe aufleuchten lassen? Beispiel Antriebswelle: Hat die Störung des ABS-Systems vielleicht ihre Ursache in einem ABS-Ring, den der Anbieter eine qualitativ minderwertigen Antriebswelle schief auf diese aufgepresst hat? Liegt das Knacken im Antrieb nicht in einem defekten Radlager, sondern in der erst kürzlich eingebauten Antriebswelle, die aufgrund mangelhafter Materialgüte dabei ist, sich selbst aufzulösen und – im schlimmsten Fall – abgerissen als „Propeller“ am Unterboden, bis hinein in den Fahrgastraum wüten kann? Oder knackt diese, weil sie einfach nur zu hohe Speilpassung von Zwischenwelle und Kugelkäfig aufweist?

Antworten auf diese Fragen erhalten Werkstätten von echten Aftermarketspezialisten. Sie unterstützen ihre Partner unter anderem mit eigenen Trainingsangeboten, technischen Broschüren, detaillierten Reparaturanleitungen sowie speziellen Schulungsvideos. Auch bieten diese spezifische Spezialwerkzeuge, die sie zusammen mit Werkzeugspezialisten entwickelt haben, an.

Text: Jan Rosenow

» Markenpartner für Antriebstechnik

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