Insolvenzen im Teilehandel steigen

Autohandel und Werkstätten weniger betroffen

Die Insolvenzen im Kfz-Handel und -Service haben sich im vergangenen Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat kaum verändert. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der Fälle im Bereich “Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen” in dem Monat zwar um 6 Prozent angestiegen (4 Verfahren mehr als im Okt. 2013), jedoch gab es nur beim Teilehandel und bei den Waschanlagen mehr Insolvenzverfahren als im Vorjahresmonat.

Bei den Autohandelsbetrieben sank die Zahl der Firmen, die in finanzielle Schieflage gerieten, dagegen im Oktober auf 31 (Vorjahr: 36). Und bei den Werkstätten meldeten 17 Kfz-Betriebe Zahlungsunfähigkeit – 3 weniger als im Vorjahr.

Bei den reinen Waschbetrieben stieg die Anzahl der gemeldeten Insolvenzen allerdings von einem auf fünf Betriebe an. Und im Teilehandel dokumentierte die Bundesbehörde im Oktober 14 Anträge auf ein Insolvenzverfahren – im Vorjahr waren es noch 6 gewesen.

Bei den Zweirad-Betrieben erhöhte sich die Zahl der von Insolvenz betroffenen Unternehmen von zwei auf vier.

Im bisher dokumentierten Jahresverlauf 2014 ist nach wie vor ein Rückgang der Kfz-Insolvenzen zu verzeichnen. Die deutsche Gesamtwirtschaft entwickelte sich deutlich positiver – insgesamt verzeichnete das Bundesamt über alle Branchen hinweg von Januar bis Oktober 2014 einen Rückgang der gemeldeten Anträge um 8,2 Prozent.

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