Remanufacturing: Qualitäts-Austauschteile

Für die wirtschaftliche Reparatur von älteren Fahrzeugen oder solcher mit höherer Laufleistung haben die Markenhersteller neben neuen Ersatzteilen auch Austauschprodukte im Programm. Damit können Kfz-Werkstätten ihren Kunden eine zeitwertgerechte Reparatur anbieten, ohne bei der Qualität Abstriche machen zu müssen. Neben Motoren und Getrieben gehören heute Starter, Generatoren, Elektronik, Brems-, Benzin- und Dieseleinspritzsysteme, Antriebswellen und sogar Steuergeräte zum Angebot der Markenhersteller.

Was heißt „Austauschprodukte“?

Remanufacturing ZF
© ZF

Qualitativ hochwertige Austauschprodukte sind Komponenten und Aggregate, die nach strengen Qualitätsrichtlinien in industriellen Prozessen wieder aufgearbeitet werden und mit Neuteilen gleichwertig sind. Zudem helfen sie den Ressourcen- und Energieeinsatz im Produktionsprozess signifikant zu senken. Darüber hinaus entwickeln die Markenhersteller Instandsetzungskonzepte für komplexe und kostenintensive Komponenten in spezialisierten Betrieben.

Klare Vorteile bei Preis und Emission

Damit stehen Kfz-Werkstätten weitere Optionen zur Verfügung, ihren Kunden individuelle und qualitativ hochwertige Reparaturlösungen zu niedrigen Preisen anbieten zu können. Ein instand gesetztes Ersatzteil entspricht dem aktuellen Serienstandard und ist dabei für den Endkunden rund 30 bis 40 Prozent günstiger als ein Neuteil – bei meist gleicher zweijähriger Garantie.  Darüber hinaus schonen Austauschteile die Umwelt und vermeiden CO2-Emissionen: Im Vergleich zu einer Neuproduktion benötigt die Instandsetzung der Teile im Vergleich zum Neuprodukt um 50 bis 90 Prozent weniger Energie.

Text: Konrad Wenz

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