Bosch: Boom der Mobilitätssparte dank Nutzfahrzeug-Innovationen

Die Mobilitätssparte von Bosch ist 2016 mit fünf Prozent mehr als doppelt so stark gewachsen wie der Markt. Wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Nutzfahrzeugtechnik, mit der der Unternehmensbereich jeden vierten Euro umsetzt. Besonders Technologien und Services zur Effizienzsteigerung und Sicherheit stehen im Fokus.

Ausgerechnet die von vielen kritisch gesehenen neuen Emissionsnormen sollen  Bosch einen erheblichen Schub geben, denn neue Abgasvorschriften steigern die Nachfrage nach den modernen Dieselsystemen des Unternehmens. Sie gewährleisten Umweltfreundlichkeit und ermöglichen es Lkw schon heute die Emissionsnorm 6 im Straßenverkehr einzuhalten. Weitere Kraftstoffeinsparungen werden durch Neuentwicklungen im Antrieb erreicht, etwa durch die Elektrifizierung von Nebenaggregaten wie der Hydraulikpumpe.

Ein weiteres Schwerpunktthema ist das automatisierte Fahren. Die Nutzfahrzeuge der Zukunft werden autonom unterwegs sein. Mit Systemen wie dem automatisierten Abbiegen, Spurwechseln und Rangieren lassen sich nach Schätzungen bis zu 90 Prozent der von Lkw verursachten Unfälle mit Personenschaden vermeiden. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Lenkung. Bosch erwartet als Weltmarktführer von Nutzfahrzeug-Lenkungen, dass 2025 jeder zweite Lkw in Europa, USA und Japan mit einer elektrisch unterstützten Lenkung ausgestattet ist. Im selben Jahr möchte Bosch das „Platooning“, also das automatisierte Windschattenfahren, zur Serienreife bringen, das auf der IAA 2016 vorgestellt wurde.

Zusammen mit dem automatisierten Fahren kommt auch das vernetzte Fahren immer mehr in den Blick. In Europa und Nordamerika ist bereits 2017 jeder neue Lkw telematikfähig. Mit der Connectivity Control Unit leistet Bosch eine wesentliche Grundlage für diese Vernetzung. Neben der Hardware entwickelt Bosch aber auch weiterhin intelligente Dienstleistungen wie das Secure Truck Parking, eine Buchungsplattform, mit deren Hilfe sichere Lkw-Parkplätze entlang der Autobahnen gebucht werden können. TraQ hingegen überwacht Frachtgut mithilfe mikromechanischer Sensoren und bringt so mehr Transparenz in Logistikketten.

Quelle: Bosch

Schnellnavigation

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on email
Email
Share on whatsapp
WhatsApp