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Die europäischen Nutzfahrzeugzulassungen haben im April den vierten Monat in Folge angezogen. Zahlen, die der Branchenverband Acea veröffentlichte, weisen für die Staaten der EU und Efta ein Plus von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Damit kamen 223.305 Fahrzeuge neu auf die Straßen.

Dabei verteilt sich der Wachstum gleichmäßig auf Ost- und Westeuropa: Im Westen (EU 15) betrug das Plus 7,9 Prozent, im Osten ging es um 7,1 Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn kletterten die Neuzulassungen auf dem Nutzfahrzeugmarkt europaweit auf 899.418 Fahrzeuge – das sind 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auch in Deutschland konnte ein Wachstum verbucht werden, mit +10,1 % sogar zweistellig. Auch Frankreich (+12,7 %), Italien (+22,+%) , Spanien (+5,8 %) und Großbritannien (+4,8 %) verbuchten Zuwächse. Besonders interessant: Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage nach Transportern: 183.259 Neuzulassungen bedeuten ein Wachstum von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In der schweren Klasse verkauften die Hersteller 29.665 Fahrzeuge (+5,1 %). Vor allem im Westen (+6,6 %) zeigte das Segment eine positive Entwicklung, im Osten lag das Plus nur bei 1,9 Prozent. Wie im Vormonat waren die Busse das einzige schwächelnde Segment. Hier sanken die Neuzulassungen europaweit um 4,4 Prozent auf 3.495 Einheiten.