CB-Funk: Im Cockpit nur noch Freisprechanlage erlaubt

qualitative Kfz-Ersatzteile

Ab Juli dürfen Trucker nicht mehr per Hand mit CB-Funkgeräten kommunizieren. Werkstätten und Teilehandel könnten von der neuen Vorschrift profitieren.

In der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist in § 23 Absatz 1a festgelegt, dass ein elektronisches Kommunikationsgerät nicht manuell benutzt werden darf. Ab dem 1. Juli gilt das auch für Berufskraftfahrer, die mit CB-Funk arbeiten. Häufig werden die Geräte per Hand genutzt, um mit anderen Truckern zu kommunizieren.

In Zukunft ist für Lastwagenfahrer die Freisprechfunktion „VOX“ während der Fahrt vorgeschrieben. Die Freisprechanlage kann bedient werden, ohne das Gerät aufnehmen oder halten zu müssen. Beide Hände bleiben am Steuer. Die Hersteller Alan Electronics und Stabo Elektronik GmbH bieten beispielsweise neue Geräte mit entsprechender Sprachsteuerungs- und Vorlesefunktion an.

Werkstätten und Teilehandel haben hier Umsatzchancen: Nfz-Profis können mit kompetenter Beratung zu „VOX“-fähigen Geräten bei Kunden punkten. CB-Funkgeräte mit integrierter „VOX“-Funktion sind meist leicht zu installieren und zu bedienen. Neben gesetzeskonformen Funkgeräten mit Freisprechfunktion können Werkstätten und Teilehandel passende Antennen und Halterungen anbieten, die in Lkw, Omnibus, Traktor, Schlepper oder Stapler angebracht werden.

Das Verbot der manuellen Bedienung von CB-Funkgeräten sollte eigentlich bereits Mitte 2020 gelten. Doch auch aufgrund der Corona-Pandemie konnten nicht genug Funkgeräte mit Freisprecheinrichtung hergestellt werden. Die Vorschrift wurde außerdem aufgeschoben, weil die Funktechnologie einen schnellen und einfachen Austausch zwischen den Fahrern ermöglicht und somit sehr wichtig für die Kommunikation innerhalb der Trucker-Szene ist. Wird ab dem 1. Juli die neue Vorschrift nicht eingehalten, drohen ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt.

NEWSLETTER

Unser Newsletter wird Ihr Leben verändern – jetzt abonnieren!