Schaeffler: Kein Pfand mehr für Lkw-Kupplungen

Seit 1. Januar 2017 verzichtet Schaeffler darauf, bei Altteilen für Lkw-Kupplungen der Marke LuK in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sowie in den Benelux-Ländern Pfand zu berechnen. Schaeffler möchte den Verwaltungsaufwand seiner Kunden so deutlich reduzieren.

Die Rückführung von gebrauchten Lkw-Teilen gegen Pfand ist in den genannten Ländern gängige Aftermarket-Praxis. So konnten Kunden, die eine neue Lkw-Kupplung erworben hatten, das alte, ausgebaute Teil über den Großhandel an Schaeffler zurückschicken. Der Preis des Altteils wurde zunächst auf dem Kundenkonto vermerkt und nach Prüfung gutgeschrieben. Seit Anfang 2017 verzichtet Schaeffler auf diesen für Kunden wie Hersteller gleichermaßen aufwändigen Prozess. Altteilebelastungen aus vorherigen Warenbezügen können durch Rückführung bis zum 30. Juni 2017 jedoch noch ausgeglichen werden.

Das Vorhaben, die Kosten für die Kunden zu reduzieren, passt zur Produktpalette: Lkw-Kupplungssysteme von Schaeffler haben mit  Laufleistungen von über 600.000 Kilometer im Verteilerverkehr und sogar über eine Million Kilometer im Fernverkehr eine hohe Lebenserwartung und benötigen weniger Wartung. Durch verringerte Standzeiten kann die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs erhöht werden.

Bildunterschrift: Die LuK TAC: Wie neu bis zur Verschleißreserve.

Quelle: Krafthand Truck

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