Das Team der VOX-Sendung „Auto Mobil“ klingelte pünktlich um 13 Uhr an der Tür zu den Räumlichkeiten der Initiative „Qualität ist Mehrwert“. Im Mittelpunkt des zu drehenden Beitrags stand die Frage, wie man als Werkstatt am besten mit vom Kunden mitgebrachten Einzelteilen verfährt. Christina Guth, Pressesprecherin der Initiative, hatte sich gern bereit erklärt, die wichtigsten Aspekte dieses Themas in einem Kurzinterview zusammenzufassen.

Aktueller Hintergrund ist der florierende, aber immer unübersichtlicher werdende Ersatzteilemarkt im Internet. Händler locken hier mit vermeintlichen Schnäppchenpreisen, doch die Produkte, die sie verkaufen, sind selbst dieses kleine Geld oft nicht wert. Neben mangelhafter Material- und Verarbeitungsqualität, die die Sicherheit und die Lebensdauer des Fahrzeugs gefährden, bereitet vor allem die Haftungsfrage Sorgen: Im Schadensfall erweisen sich die Hersteller der dubiosen Billigteile als nicht greifbar, auch die Händler verschwinden nicht selten bereits nach wenigen Tagen von der Bildfläche. Werkstätten, die solche Teile dennoch auf Wunsch einbauen, begeben sich auf juristisch dünnes Eis: Sie sollten ihre Kunden unbedingt auf die mit dem Einbau verbundenen Risiken aufklären und sich durch eine entsprechende Passage im Vertrag absichern. Noch besser ist es freilich, wenn sie die Verwendung mitgebrachter Teile schlicht verweigern. Das erhöht nicht nur die Sicherheit auf unseren Straßen, es stärkt auch den seriösen Handel.

Echte Qualitätsarbeit lieferte im Übrigen auch das dreiköpfige Team von „Auto Mobil“ ab: Ein paar Schritte durchs Büro reichten aus, um die besten Blickwinkel auszumachen. Nach 90 Minuten Drehzeit waren das Interview und einige Impressionen vom Arbeitsalltag im Kasten. Das Ergebnis kann man sich in der VOX-Mediathek ansehen.