Reifenwechsel-Saison

Reifenwechsel-Saison

Gut vorbereitet in die Reifenwechsel-Saison

Der Frühling steht in den Startlöchern. Für Kfz-Werkstätten heißt das: Bald beginnt die Umrüstsaison. Zahlreiche Kunden wollen um Ostern herum von Winter- auf Sommerreifen umsteigen. Wie schaffen Sie es, zu dieser Stoßzeit reibungslose Werkstattabläufe zu gewährleisten und dennoch nicht in Stress zu verfallen? Und wie lässt sich der Umsatz steigern? Qualität ist Mehrwert gibt Tipps zur optimalen Vorbereitung.

 

Sobald es wärmer wird und die Temperaturen dauerhaft über 7 Grad Celsius steigen, kann es voll werden im Terminkalender der Werkstatt. Die Umrüstsaison ist da und mit ihr der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen. Ziel bei der Umrüstsaison ist in jedem Jahr, das Reifenwechsel-Geschäft zu entzerren und so das Werkstattpersonal zu entlasten. Diese Punkte sollten Sie beachten:

 

Termine frühzeitig planen

Währen der Reifensaison erwarten Werkstätten in der Regel einen hohen Andrang. Für einen reibungslosen Ablauf empfiehlt es sich, die Termine für den Reifenwechsel möglichst früh zu vergeben. Durch eine rechtzeitige und strukturierte Planung vermeiden Sie unnötige Wartezeiten und Ihre Kunden fahren nach dem Reifenwechsel zufrieden aus der Werkstatt.

Bewährt hat sich für viele Werkstätten, die Kunden aktiv zu kontaktieren und Terminvorschläge zu machen – vorausgesetzt, die Kunden haben ihr Einverständnis dafür gegeben. Hier finden Sie eine Vorlage für die Einverständniserklärung. Am besten funktioniert die Terminvereinbarung per Telefon oder WhatsApp. Das Anschreiben per Post ist oft weniger zielführend. Kunden wissen es in der Regel zu schätzen, wenn die Werkstatt auf sie zukommt und an den Reifenwechsel erinnert.

Für das Managen der Terminverwaltung empfehlen wir zum Beispiel die Software timify, mit der Sie schnell und einfach Termine eintragen und verwalten können.

 

Zeit richtig einteilen

In der Hochsaison ist es für Werkstätten oft eine große Herausforderung, die zahlreichen Reifenwechsel und die sonst anfallenden notwendige Reparaturen unter einen Hut zu bekommen. Viele Werkstätten fahren gut damit, bewusst einzelne Termine oder ganze Tage für das klassische Werkstattgeschäft freizuhalten: Zum Beispiel führen sie zwei Tage pro Woche nur Reifenwechsel durch und die restlichen drei Tage nur klassische Reparatur- und Wartungsaufgaben. Bei anderen hat sich bewährt, zwei komplette Wochen nur für den Reifenwechsel zu reservieren.

Für die Zeitplanung ist es wichtig, dass der Termin für den Reifenwechsel gut vorbereitet ist: Räder sollten griffbereit sein und erst am Ende des Tages wieder verräumt werden. Zudem empfiehlt es sich, genug Zeit für einen Fahrzeugcheck einzuplanen. So erkennen Sie Mängel frühzeitig und können Ihre Kunden bestmöglich beraten.

Wie viel Zeit für den Reifenwechsel eingeplant werden sollte, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Dauer hängt von der Anzahl der eingesetzten Mechaniker an einer Bühne ab. Insgesamt kommt es auf eine gut geplante Terminsteuerung an.

 

Durchdachte Bevorratung

Die Lagerkapazität von den meisten Werkstätten ist begrenzt, dennoch sollten sich Fachbetriebe frühzeitig auf die erhöhte Kundennachfrage vorbereiten und die passenden Reifen vorrätig haben. Werkstätten sind gut aufgestellt, wenn sie eine möglichst große Bandbreite an Qualitätsreifen von führenden Herstellern anbieten können. Auch Ganzjahresreifen und SUV-Reifen werden immer mehr nachgefragt und sollten in der Werkstatt vorhanden sein.

Ganzjahresreifen müssen auch gewechselt werden, allerdings geht es hier nicht um einen saisonalen Wechsel, sondern um den Austausch von Vorder- und Hinterreifen. Das hilft, die Räder gleichmäßig abzufahren.

 

Rohstoffmangel: Höhere Preise bei Reifen

Die Rohstoffkrise macht auch vor der Automobilbranche nicht halt: Reifen werden in diesem Jahr deutlich teurer. Michelin beispielsweise hat eine Preiserhöhung zum 1. April angekündigt, andere Hersteller haben bereits erhöht oder planen es noch. Geben Sie die Preissteigerungen an Ihre Kunden weiter und kommunizieren Sie diese transparent.

 

Mitgebrachte Reifen

Immer seltener bringen Kunden eigene Reifen mit zum Reifenwechsel. Der Aufwand für die Bestellungen im Internet etc. ist oft einfach zu hoch. Das sind gute Nachrichten für Werkstätten. Wenn Kunden doch Reifen mitbringen sollten, ist es empfehlenswert, nur Markenprodukte und keine günstigen Modelle zu montieren. Dennoch lohnt sich die Montage oft, weil Kunden häufig wiederkommen und die nächsten Reifen in Ihrer Werkstatt kaufen. Der Montagepreis sollte bei mitgebrachten Reifen entsprechend angepasst sein.

 

Zusatzgeschäft Fahrzeugcheck

Wenn Sie beim Reifenwechsel genug Zeit einplanen, können Sie einen kurzen Check des gesamten Fahrzeugs durchführen. Die Kunden danken es Ihnen und oft führt der Fahrzeugcheck zu lukrativen Zusatzgeschäften. Sie können einen Blick auf Fahrwerk, Bremsen und Windschutzscheibe werfen und bei Mängeln eine entsprechende Reparatur anbieten. Hier finden Sie eine Checkliste für die Fahrzeugüberprüfung.

 

Zusatzgeschäft Rädereinlagerung

Mit dem Angebot der Rädereinlagerungen können Werkstätten die Kundenbindung signifikant steigern und Zusatzumsätze machen. Denn wenn Sie die Reifen einlagern, können Sie diese auch vormontieren und Kunden auf mögliche Abnutzungen und Ersatzbedarf hinweisen. Als einlagernder Servicebetrieb sind Sie in der Regel für Kunden der erste Ansprechpartner für weitere Inspektionen und den Kauf von Neureifen. Wenn Sie die Reifen für Ihre Kunden einlagern, ist es ratsam, einen passenden Aufbewahrungsvertrag mit dem Kunden abzuschließen. Hier gibt es eine Vorlage zum Herunterladen.

 

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