Mit Preisen werben auf der Website

Haben Sie Preise oder Stundenverrechnungssätze auf Ihrer Website?
Geben Sie Ihre Stundenverrechnungssätze in Anzeigen oder anderen Werbemaßnahmen an?
Nein? Dann machen Sie es wie die meisten Ihrer Kollegen. Aber warum tun sich viele freie Werkstätten so schwer, Preise offen zu kommunizieren?

Preise sind Orientierung für den Kunden

Unsere Empfehlung für Sie: Geben Sie Preise in Ihren Werbematerialien und auf Ihrer Website an. Viele Kunden interessieren sich dafür und suchen aktiv danach. Deshalb überwiegen die Vorteile deutlich, wenn Sie Ihren Kunden Stundenverrechnungssätze offen mitteilen.
Studien zeigen, dass Kunden häufig im Internet nach Preisen suchen. Finden sie keine Preisangaben, entscheiden sie sich häufig für einen anderen Anbieter, der Preise veröffentlicht. Die Preise dienen dem Kunden in erster Linie als Referenz, das bedeutet für Sie: Sie müssen keine Festpreise angeben, aber Sie sollten auf Ihrer Website und in anderen Werbematerialien eine reelle Preisspanne darstellen.

Stundenverrechnungssätze angeben

Wenn Sie die Preise auf Ihrer Website angeben, schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:
Google liebt Preise, d.h. wenn die Suchmaschine auf Ihrer Website Preise findet, wird sie Ihre Seite bevorzugt anzeigen. Gut für Sie! Kunden lieben Preise ebenfalls: Geben sie Ihrem Kunden eine Orientierung, mit welchen Kosten er rechnen muss und sparen Sie seine Zeit. Denn bevor der Kunde einen Auftrag platzieren wird, benötigt er immer die Kosten dafür. Wenn Sie ihm bereits auf der Website die Möglichkeit geben, Preise einzusehen, sparen Sie seine Zeit und Ihre.

Keine Angst vor den eigenen Preisen

Grundsätzlich sollten Sie immer von Ihrem Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt sein. Stehen Sie selbstbewusst zu Ihren Preisen und zeigen Sie das auch Ihrem Kunden. Es gibt keinen Grund, Ihre Preise in Werbemaßnahmen zu verheimlichen. Je klarer Sie Ihre Leistungen und Preise kommunizieren, desto überzeugender wird das auf Ihren Kunden wirken. Schließlich ist Ihre Arbeit ja den Preis wert.

Festpreise oder Stundenverrechnungssätze

In vielen Fällen kann eine Website oder eine Werbeanzeige keine konkrete Preisauskunft leisten. Deswegen bietet es sich an, lediglich eine Auswahl an Preisen abzubilden und zu kommunizieren. Das können die Stundenverrechnungssätze sein, um einen allgemeinen Überblick über die Preisstruktur in Ihrer Werkstatt zu bekommen. Alternativ oder zusätzlich können Sie aber auch Preise für ausgewählte Dienstleistungen angeben, z.B. Achsvermessung, Ölwechsel, Stoßdämpfereinbau. Beachten Sie, dass Sie grundsätzlich nur reelle Preise angeben. „Ab-Preise“ sind absolut in Ordnung, schließlich werden Sie, je nach Fahrzeug unterschiedliche Preise für eine Achsvermessung berechnen. Allerdings sollten die Preise immer reell sein, so dass Ihr Kunde seinen konkreten Preis im Vergleich zum Referenzpreis auch nachvollziehen kann.
Lesen Sie dazu auch unsere Tipps zum Thema Preisdiskussionen.

Qualität ist Mehrwert-Tipp:

Aktuell liegen die Stundenverrechnungssätze in freien Werkstätten in Deutschland zwischen 80 und 120 Euro (zzgl. MwSt.) (Mechanik, Karosserie und Lack).
Die Dekra ermittelt regelmäßig Stundensätze nach Regionen. Auf der folgenden Seite können Sie sich einen Eindruck über die aktuellen Stundenverrechnungssätze in Ihrer Region verschaffen:
https://www.dekra.de/de/stundenverrechnungssaetze/

Thema des Monats Januar 2019:

Geben Sie auf Ihrer Website Stundenverrechnungssätze an?

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