Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen verändern sich auch die Anforderungen an den Bremsenservice. Was früher vom Verbrennungsmotor überdeckt wurde, fällt heute deutlich schneller auf: Bereits kleinste Quietsch- oder Schleifgeräusche werden von Fahrerinnen und Fahrern wahrgenommen. Die Anforderungen an das Geräuschverhalten der Bremse steigen.
Anforderungen an das Geräuschverhalten der Bremse steigen
Bremsgeräusche gehören zu den häufigsten Reklamationsgründen in der Werkstatt. Besonders bei Elektrofahrzeugen fallen selbst kleinste Quietsch- oder Schleifgeräusche schneller auf, weil der Verbrennungsmotor sie nicht überdeckt. Gleichzeitig sorgen Leichtbau-Fahrwerke und moderne SUVs mit komplexen Fahrwerks- sowie Assistenzsystemen dafür, dass die Anforderungen an das Geräuschverhalten der Bremse kontinuierlich steigen.
Hinzu kommen moderne Leichtbaukonzepte, komplexe Fahrwerke und Assistenzsysteme, die das Geräuschverhalten der Bremsanlage zusätzlich beeinflussen. Für Werkstätten bedeutet das: Die Auswahl passender Bremsbeläge gewinnt weiter an Bedeutung.
Reibbelag auf Fahrzeug, Bremssystem und Einsatzbereich abgestimmt
Entscheidend sind Reibbelagmischungen, die exakt auf Fahrzeug, Bremssystem und Einsatzbereich abgestimmt sind. Sie beeinflussen nicht nur die Bremsleistung, sondern auch Komfort, Verschleiß und Staubentwicklung. Hersteller entwickeln dafür umfangreich getestete Materialkombinationen und prüfen diese sowohl auf Prüfständen als auch unter realen Fahrbedingungen.
Wichtiger Mehrwert für freie Werkstätten
Für freie Werkstätten bietet dieses Know-how einen wichtigen Mehrwert. Wer bei der Reparatur auf hochwertige Qualitätsersatzteile setzt, kann Reklamationen reduzieren und den hohen Komfortansprüchen von Fahrerinnen und Fahrern elektrischer Fahrzeuge gerecht werden. Gerade bei Elektrofahrzeugen wird deutlich, dass Bremsen heute weit mehr leisten müssen als eine sichere Verzögerung – sie sollen auch möglichst geräuscharm arbeiten.






















































