Der Wandel in Richtung Elektromobilität prägt weiterhin den Werkstattalltag – und das fachliche Angebot zur Qualifizierung wächst mit. ZF Aftermarket reagiert auf die steigende Nachfrage nach praxisnahen Schulungen und hat angekündigt, auch 2026 wieder ein umfassendes Hochvolt‑Trainingsprogramm für verschiedene Zielgruppen anzubieten. Ziel: Kfz‑ und Nfz‑Betriebe auf die sicheren und fachgerechten Arbeiten an elektrifizierten Fahrzeugen vorzubereiten – sowohl in Theorie als auch in der Praxis.
Anteil elektrifizierter Fahrzeuge steigt kontinuierlich
Der Hintergrund ist klar: Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge steigt kontinuierlich. Nach aktuellen Zahlen des Kraftfahrt‑Bundesamts war der Oktober 2025 der stärkste Monat seit dem Ende des Umweltbonus, mit über 21 % reinen Elektro‑Pkw‑Neuzulassungen. Damit rückt das sichere Arbeiten an Hochvoltsystemen weiter in den Fokus freier Werkstätten.
ZF bietet Hochvolt‑Trainings für jeden Bedarf
ZF Aftermarket bietet Schulungen unterschiedlicher Qualifikationsstufen an – von grundlegenden Online‑Modulen bis hin zu vertiefenden Präsenztrainings. Für Arbeiten am spannungsfreien Hochvoltsystem ist mindestens die Qualifizierungsstufe 1S erforderlich, für Eingriffe an unter Spannung stehenden Komponenten wird die Stufe 3S benötigt. Alle Trainings sind praxisnah konzipiert und gemäß DGUV‑Information 209‑093 anerkannt, da sie in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft entwickelt wurden.
Auch Feuerwehren und Rettungsdienste sind angesprochen: In speziellen Online‑Informationen erhalten Einsatzkräfte wichtige Hinweise für den sicheren Umgang mit Elektro‑ und Hybridfahrzeugen im Ernstfall – ein Aspekt, der über die reine Werkstattwelt hinausgeht, aber gerade im Notfall entscheidend sein kann.
Kompetenzen im Bereich Hochvolt ein entscheidender Wettbewerbsfaktor
Kompetenzen im Bereich Hochvolt sind heute kein „Nice‑to‑have“ mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Elektrifizierte Fahrzeuge erfordern nicht nur spezielles Werkzeug, sondern vor allem qualifiziertes Personal mit gültiger Ausbildung. Die Investition in Schulungen zahlt sich gleich mehrfach aus: Sie erhöht die Sicherheit im Betrieb, reduziert Haftungsrisiken und erweitert das angebotene Leistungsspektrum – von der Fehlersuche über Diagnose bis zur Reparatur. Zudem stärkt sie das Vertrauen der Kunden in die technische Expertise Ihres Betriebs.
Qualifikation bleibt Schlüssel für zukunftsfähige Reparaturpraxis
Die Verlängerung der Hochvolt‑Trainingsprogramme für 2026 zeigt: Qualifikation bleibt der Schlüssel zu sicherer und zukunftsfähiger Reparaturpraxis. Freie Kfz‑ und Nfz‑Werkstätten, die jetzt in Weiterbildung investieren, sichern sich Know‑how‑Vorsprung und stärken ihre Marktposition im zunehmend elektrifizierten Servicegeschäft.






















































