KI in der Diagnose: Bosch bringt mehr Tempo in die Fehlersuche
Softwarebasierte Fahrzeugsysteme machen Diagnose und Reparatur anspruchsvoller. Unser Partner Bosch setzt deshalb verstärkt auf künstliche Intelligenz und vernetzte Werkstattlösungen. Auf der Automechanika 2026 wurde die neue ESI[tronic] mit integriertem KI-Assistenten mit dem Innovation Award ausgezeichnet.
Er analysiert Diagnosedaten, greift auf Reparaturanleitungen sowie Originaldokumente der Fahrzeughersteller zu und schlägt darauf basierend passende Lösungswege vor. Ziel ist es, schneller von der Fehleranalyse zur eigentlichen Reparatur zu gelangen.
Für freie Werkstätten gewinnt eine solche Unterstützung an Bedeutung. Mit zunehmender Elektronik, neuen Antriebstechnologien und softwarebasierten Funktionen wächst nicht nur die Zahl möglicher Fehlerquellen – auch die benötigten Informationen werden umfangreicher.
Diagnose bleibt nicht das einzige Zukunftsthema
Bosch verbindet die digitale Diagnose deshalb mit weiteren Lösungen für den Werkstattalltag. Dazu gehört der neue Prüfstand DCP 800 für Common-Rail-Hochdruckpumpen. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen sein Thermomanagement-Portfolio für Kühl- und Klimasysteme von Verbrennern bis hin zu Elektrofahrzeugen.
Auch bei Nutzfahrzeugen werden Diagnose und technische Informationen weiter ausgebaut. ESI[tronic] Truck und Off-Highway sollen Werkstätten bei Wartungs- und Reparaturarbeiten unterstützen.
Für freie Werkstätten zeigt sich damit eine klare Entwicklung: Technisches Fachwissen bleibt die Basis, wird aber zunehmend durch digitale Informationen, vernetzte Diagnose und KI-gestützte Unterstützung ergänzt. Wer diese Werkzeuge sicher beherrscht, kann komplexe Reparaturfälle strukturierter und effizienter bearbeiten.























































