Der Bremsenservice ist eine der wichtigsten Säulen im Werkstattgeschäft. Dabei reicht es längst nicht mehr aus, dass eine Bremse zuverlässig verzögert. Kunden erwarten beim Tritt auf das Bremspedal maximalen Komfort. Entscheidend ist ein gleichbleibendes Pedalgefühl und vor allem, dass keine störenden Geräusche auftreten.
Anforderungen an das Geräuschverhalten der Bremse steigen
Bremsgeräusche gehören zu den häufigsten Reklamationsgründen in der Werkstatt. Besonders bei Elektrofahrzeugen fallen selbst kleinste Quietsch- oder Schleifgeräusche schneller auf, weil der Verbrennungsmotor sie nicht überdeckt. Gleichzeitig sorgen Leichtbau-Fahrwerke und moderne SUVs mit komplexen Fahrwerks- sowie Assistenzsystemen dafür, dass die Anforderungen an das Geräuschverhalten der Bremse kontinuierlich steigen.
Viele Reklamationen lassen sich von Anfang an vermeiden
Die gute Nachricht: Viele Reklamationen lassen sich von Anfang an vermeiden. Der entscheidende Faktor ist die Wahl eines hochwertigen Bremsbelags. Die Reibbelagmischung beeinflusst nicht nur die Bremsleistung, sondern auch das Geräuschverhalten, den Verschleiß, die Staubentwicklung und das Pedalgefühl.
Aus diesem Grund entwickelt die Marke Textar ausgefeilte Rezepturen, die optimal auf Fahrzeug, Bremssystem und Einsatzzweck ausgelegt sind – also maßgeschneidert. Über 52.000 Mischungen haben die Entwickler in den letzten 30 Jahren kreiert. Jede Belagrezeptur enthält bis zu 40 verschiedene Inhaltsstoffe und wird umfangreich getestet, um Komfort und Bremsperformance optimal auszubalancieren.
Jährlich 38.000 Stunden Straßentests
Dafür hat Textar in seinen R&D-Zentren Spezialisten, die sich ausschließlich dem Thema NVH widmen. Bei der Entwicklung werden bereits das Eigenschwingungsverhalten und die Dämpfungseigenschaften der Materialien eingehend getestet. Zudem umfasst das Portfolio 350 Dämpfungsblech-Materialien, auf die die Entwickler zurückgreifen. Rund um die Uhr laufen 7 Geräuschprüfstände und die Testfahrer führen jährlich 38.000 Stunden Straßentests durch – damit am Ende jeder Belag das „perfect match“ für ein Fahrzeug ist. Für die Werkstatt zahlt sich das aus: weniger Beanstandungen, weniger Nacharbeit und zufriedene Kunden.






















































