Knorr-Bremse erweitert größten Truck-Standort: Fokus auf Elektrolenkungen und Hightech-Fertigung

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Mit einer Investition von 125 Millionen Euro baut Knorr-Bremse seinen Nutzfahrzeug-Standort in Aldersbach massiv aus. Für Werkstätten bedeutet das: mehr Kapazitäten für moderne Brems- und Lenksysteme sowie ein klares Signal in Richtung Elektromobilität.

Großinvestition in Aldersbach: 125 Millionen Euro für die Zukunft

Knorr-Bremse, weltweit führender Hersteller von Bremssystemen für Nutzfahrzeuge, setzt in Niederbayern ein starkes Zeichen: Am Standort Aldersbach entsteht durch eine Investition von rund 125 Millionen Euro ein erweitertes Leitwerk, das künftig eine zentrale Rolle in der Hochvolumenproduktion moderner Lenk- und Bremssysteme spielen wird.

Elektrische Lenkung EPS als Schlüsseltechnologie

Besonders im Fokus steht die Fertigung der vollelektrischen Lenkung EPS (Electric Power Steering). Diese Technologie gilt als Schlüsselkomponente für die nächste Generation von Nutzfahrzeugen, da sie präzises, energieeffizientes und automatisiertes Steuern ermöglicht. Für freie Werkstätten ist das ein wichtiges Signal: Die Nachfrage nach Know-how und Service rund um neue Lenkungstechnologien wird deutlich steigen.

Ausbau mit modernster Fertigungstechnologie

Das Werk in Aldersbach wird um etwa 25 Prozent erweitert und mit hochmodernen, automatisierten sowie digitalen Fertigungstechnologien ausgestattet. Ziel ist es, den Standort bis 2030 zu einem zukunftsfähigen Hightech-Hub auszubauen. Die Inbetriebnahme der neuen Produktionsbereiche ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Bedeutung für freie Nfz-Werkstätten

Für freie Nfz-Werkstätten bedeutet diese Entwicklung: Der Einsatz von Qualitätsteilen – wie den innovativen EPS-Systemen – wird weiter an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig zeigt die Investition, dass sich die Branche in Richtung Elektromobilität und nachhaltiger Fertigungsprozesse bewegt. Werkstätten sollten sich deshalb frühzeitig mit Reparatur- und Wartungsstrategien für vollelektrische Lenksysteme vertraut machen, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.

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