Otto Zimmermann: Mit Sekundärmaßnahmen gezielt Bremsgeräusche reduzieren

Bremsgeräusche gehören zu den häufigsten Reklamationen im Werkstattalltag. Hersteller Otto Zimmermann begegnet dem Problem mit individuell abgestimmten Sekundärmaßnahmen – und liefert freie Werkstätten damit praxistaugliche Lösungen für mehr Fahrkomfort und weniger Reklamationen.

Bremsenspezialist Otto Zimmermann hat ein durchdachtes System aus Sekundärmaßnahmen entwickelt, die gezielt das Geräuschverhalten von Bremsbelägen optimieren. Im Fokus stehen technische Detaillösungen wie Dämpfungsbleche, Klebeschichten, Zwischenschichten und Tilgermassen. Diese wirken entweder schwingungsdämpfend oder verhindern die Entstehung unerwünschter Frequenzen. Auch geometrische Maßnahmen wie Nuten und Schrägen im Reibmaterial sowie laufrichtungsgebundene Beläge tragen maßgeblich dazu bei, störende Geräusche zu vermeiden. Sie beeinflussen das Schwingungsverhalten, den Wärmetransfer sowie den Druckpunkt der Beläge und sorgen so für eine verbesserte Laufruhe und gleichmäßigen Verschleiß.

Otto Zimmermann testet alle Belagdesigns umfassend im eigenen Hause und in Kooperation mit Motorsportpartnern – auch unter Extrembedingungen. Die Entwicklung erfolgt stets in enger Abstimmung mit der verwendeten Reibmaterialmischung und der Gussspezifikation der Bremsscheibe.

Für freie Werkstätten bietet das Unternehmen nicht nur Qualitäts-Markenteile, sondern auch wertvolles Know-how: Technikblätter und praxisnahe Videos geben gezielte Einbauhinweise – etwa zur Beachtung der Laufrichtung, zum Entfernen von Schutzfolien, der Montage von Stahltopf-Bremsscheiben oder zur richtigen Anwendung metallfreier Schmierstoffe. Diese Details entscheiden mit darüber, ob ein Bremssystem leise, zuverlässig und ohne spätere Reklamationen funktioniert.

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