Bremsscheiben und -beläge unterliegen, je nach Einsatzgebiet, verschiedenen Anforderungen. Soll die Bremse schon bei niedrigen oder erst bei hohen Temperaturen ihre Wirkung voll entfalten?  Darf ein Bremsklotz nur wenig Staubpartikel absondern, damit der Glanz der Alufelgen nicht überdeckt wird?

Um solchen Anforderungen gerecht zu werden, entwickeln Erstausrüster und Aftermarket-Lieferanten wie TRW verschiedene Mischungen für Bremsbeläge und Metallzusammensetzungen für Bremsscheiben. Bremsscheiben für schwere und leistungsstarke Fahrzeuge haben etwa einen besonders hohen Kohlenstoffanteil. Bremsbeläge für Kleintransporter und SUVs verfügen über ein verbessertes Reibmaterial. Ein höherer Karbonanteil verbessert etwa die Wärmeleitfähigkeit des Reibbelags, wodurch Geräuschbildung und Bremsenrubbeln minimiert und die Bremsleistung erhöht werden. Eine Entwicklung, die durch die hohe Nachfrage nach leistungsstarken SUVs begünstigt wird.

Der Trend schwarzlackierter TRW-Bremsscheiben hingegen hat nichts mit einer besseren Performance, sondern mit dem Wunsch nach einer ansprechenden Optik zu tun. Ursprünglich war der Grund für die schwarz lackierten Bremsscheiben aber ein anderer: Es ging darum, die Scheiben vor Korrosion zu schützen. Die Kunden waren so begeistert von den schwarzen Bremsscheiben, dass TRW sie heute standardmäßig produziert. Die Verpackung in VCI-Spezialpapier spart Werkstätten das lästige Entfernen des Ölfilms und wertvolle Zeit vor dem Einbau.

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