Kühler ist nicht gleich Kühler

Turbolader- und Kompressor-Technologie, eine höhere Verdichtung sowie ein gewünscht schnelles Erwärmen des Kühlkreislaufs, um Emissionswerte in der Kaltlaufphase zu minimieren,  bedeuten eine spürbar höhere thermische Belastung des Aggregats und seiner Peripherie. Hinzu kommen Komforteinrichtungen wie Standheizungen und Klimaanlagen. Auch sie tragen  dazu bei, dass die klassische Motorkühlung zum immer anspruchsvolleren  Motorkühlsystem heranwächst.

Doch mehr Temperatur heißt auch mehr Kühlungsleistung. Anderenfalls würde der Motor seine Standfestigkeit einbüßen.

Qualitäts-Kühlsysteme sind robust

Die Motorkühlung besteht aus diversen Komponenten. Sie ist ein System, in dem alle Komponenten unter Hitze und Hochdruck exakt aufeinander abgestimmt sind. Werkstätten können dieses Leistungs- und Sicherheitsniveau durch die Verwendung von Ersatzteilen in Erstausrüstungsqualität erhalten. Bei ihnen stimmen Technologiekompetenz, Leistungsauslegung, Passgenauigkeit und Materialqualität.

In den komplexen Kühlungssystemen moderner Motoren können gravierende Unterschiede auftreten. Qualitätskühler verfügen über ausreichende Leistungsreserven in Bezug auf Durchflussmenge und Wärmeableitung. Auch sind sie so konzipiert, dass sie  alterungsbedingte  Erscheinungen, wie etwa verminderter Durchfluss durch Ablagerungen oder ein reduzierter Wirkungsgrad durch verschmutzte Oberflächen, bis zu einem bestimmten Grad kompensieren können.

Minderwertige Kühler hingegen erreichen die Leistungsgrenzen aufgrund von Materialeinsparungen oder Konstruktionsschwächen oftmals deutlich früher. Besonders unter Volllastbetrieb kann es bei minderwertigen Ersatzteilen zur Überhitzung des Motors kommen. Die Folgen reichen dann vom Ausfall des Fahrzeugs durch Kühlmittelverlust bis hin zum kapitalen Motorschaden.

Die Verwendung von minderwertigen Materialien kann zu vorzeitiger Ermüdung führen, zum Beispiel in Form von Undichtigkeiten durch Risse bis hin zum Bruch des Wasserkastens oder Kühlernetzes. Ungeeignete Materialien sind darüber hinaus weniger salzwasserbeständig und korrodieren schneller. Brechen dadurch Kühlerlamellen aus, führt das unweigerlich zu einer schlechteren Wärmeableitung mit  der damit verbundenen Gefahr der Überhitzung. Mit anderen Worten: Die Werkstatt holt sich Reklamationen faktisch selbst ins Haus.

Werkstätten profitieren bei Markenpartnern von Qualitätsprodukten und eine hohe Liefersicherheit sowie zahlreiche Serviceleistungen. Dazu gehören unter anderem technische Informationen in webbasierten Anwendungen und Präsenzschulungen. So können sich Mitarbeiter in den Kfz-Betrieben Grundwissen zu einzelnen Themen gezielt und unabhängig aneignen.

Text: Steffen Dominsky

» Markenpartner Fahrzeugkühlung und -klima

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