Garage-Gurus-Webinar: Bremsgeräusche

Der Bremsenspezialist Ferodo lädt Werkstätten zum neuen Webinar der Garage Gurus zum Thema Bremsen und Bremsgeräusche ein.

Garage Gurus ist der technische Kundendienst von DRiV, dem globalen Geschäftsbereich für den Ersatzteilmarkt von Tenneco Inc, dem Mutterkonzern von Ferodo. Am 22. November 2022 von 11 bis 12:30 Uhr geben die Garage Gurus eine Webinar-Schulung zum Thema Bremsen und Bremsgeräusche.

Im Seminar erfahren Teilnehmer mehr über die Hauptursachen für Bremsgeräusche und erhalten Empfehlungen, wie diese vermieden werden können. Zudem geht es beim Webinar um verschiedene Arten von Richtungsbremsbelägen.

Die Teilnahme ist für Werkstätten kostenlos. Da die Garage Gurus ein europaweites Publikum ansprechen, wird das Seminar auf Englisch stattfinden.

Das Auftreten von Bremsengeräuschen zählt zu den häufigsten Gründen für einen Werkstattbesuch. Die Diagnose und Behebung dieses Problems gestaltet sich oft als anspruchsvoll.

Was sind Bremsengeräusche?

In der Regel resultieren diese Geräusche aus Vibrationen eines Teils im Bereich des Rades, genauer gesagt zwischen dem Reifen und der Verbindung zum Fahrwerk. Obwohl häufig auf Bremsbeläge zurückgeführt, können solche Geräusche von verschiedenen Teilen stammen, angefangen bei Radlagern bis hin zu Traggelenken. Obwohl Vibrationen in der Bremsanlage normal sind, sind sie üblicherweise nicht stark genug, um hörbar zu sein.

Die Komplexität von Bremsgeräuschen verstehen

Bremsgeräusche während der Fahrt sind Warnzeichen, die keinesfalls vernachlässigt werden sollten. Ein genaues Hinhören und Unterscheiden zwischen verschiedenen Geräuschen wie Quietschen oder Schleifen ist entscheidend, da sie auf verschiedene Schäden in der Bremsanlage hinweisen können.

Bremsgeräusche beim Starten – Flugrost als potenzielle Ursache

Nach dem Starten des Fahrzeugs können Bremsgeräusche auftreten, die an leichtes Schleifen erinnern. Dies könnte auf Flugrost an den Bremsbelägen hinweisen, insbesondere nach längeren Standzeiten. In den meisten Fällen ist dies harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit. Bei anhaltenden Geräuschen nach mehreren Bremsvorgängen sollte jedoch eine Werkstatt aufgesucht werden.

Technische Probleme bei Bremsgeräuschen – Sicherheit steht an erster Stelle

Die Bremsen sind ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal eines Fahrzeugs. Die Diagnose von technischen Defekten erfordert eine gründliche Kontrolle der Bremsanlage. Diese kann vorerst selbst durchgeführt werden, indem die Räder entlastet werden und auf möglicherweise schwer drehbare Räder mit Schleifgeräuschen geachtet wird. Bei anhaltenden Problemen sollte umgehend eine Fachwerkstatt aufgesucht werden.

Feststellbremse und Bremsgeräusche – Verschmutzung als möglicher Auslöser

Auch die Feststellbremse kann zu Bremsgeräuschen führen, insbesondere durch verschmutzte Beläge. Dies tritt auf, wenn die Bremse selten genutzt wird oder sich Straßenschmutz absetzt. Regelmäßige Nutzung der Handbremse während der Fahrt kann dazu beitragen, solche Verschmutzungen zu lösen und ist meist einfach zu beheben.

Die Komplexität der Bremsanlage erschwert oft die genaue Identifizierung von Geräuschen. Schleifgeräusche können auf abgenutzte Bremsbeläge hinweisen, während Geräusche bei Nässe auf verschlissene Bremsscheiben oder -beläge deuten können. Ein lose gewordener Bremssattel erfordert sofortiges Handeln, um Überhitzung und nachlassende Bremswirkung zu verhindern.

Eine regelmäßige Kontrolle ist unerlässlich, um eine sichere Bremsanlage zu gewährleisten, da abgenutzte Bremsbeläge ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Ein genauer Blick auf die Räder, besonders bei einem Radwechsel, bietet eine optimale Sicht für die Überprüfung. Leichter Rost auf den Bremsscheiben ist meist unbedenklich, aber tiefe Riefen erfordern einen Austausch der Bremsbeläge, um Schäden an den Bremsscheiben zu verhindern. Bei Unsicherheiten ist eine Fachwerkstatt die beste Anlaufstelle.

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