Zimmermann-Bremsen schneiden beim ADAC-Bremsentest gut ab

KFZ-NFZ autoteile

Der ADAC hat getestet: Geprüft wurden sechs Bremsscheiben mit Belägen. Auch Zimmermann Bremsscheiben und Beläge wurden eingehend unter die Lupe genommen.

Ausdrücklich empfiehlt der ADAC Bremssysteme aus dem Zubehörhandel: „Die Markenprodukte aus dem Zubehörhandel […] haben im ADAC Test mit dem Urteil ‚gut‘ überzeugt und lagen auf Augenhöhe mit den deutlich teureren Originalteilen des Autoherstellers […]. Gute Qualität muss also nicht immer teuer sein.“* Der Sinsheimer Hersteller Zimmermann schneidet bei der Messung des Bremsweges am besten ab.

Was genau wurde getestet?

Verglichen wurden unterschiedliche Produkte. Von manchen Herstellern wurden Bremsscheiben mit glatten Bremsflächen getestet, von anderen prüften die ADAC-Experten Bremsscheiben mit gebohrten Bremsflächen. Ein Belag im Test war ein sogenannter „keramischer Belag“, der staubreduziert ist. Die Beläge der restlichen Hersteller waren Standardbeläge.

Getestet wurde die Bremsleistung untergliedert in Reibwerte-Konstanz – gemessen auf dem Prüfstand und in Bremsweg im realen Fahrversuch. Ebenso wurde der Verschleiß bei einem realistischen Bremsenzyklus untersucht, einem Bremsenzyklus unter Hochlast auf dem Prüfstand sowie die Belagsstärke in Bezug auf den zulässigen Scheibenverschleiß.

Laut Informationen des ADAC an die getesteten Unternehmen schnitt Zimmermann wie folgt ab:

  • Zurückhaltend im Verschleiß unter extremer Belastung
  • Geringe direkte Feinstaubemissionen (fließt nicht in die Bewertung ein)
  • Hochbelastet sehr geringe direkte Feinstaub-Emission (fließt ebenfalls nicht in die Bewertung ein)
  • Mäßiger Heißreibwert
  • Kürzester Bremsweg im realen Fahrversuch (fließt durch Gewichtung nur marginal in die Gesamtnote ein)

Für das Testergebnis wurde die Bremsleistung mit 70 Prozent gewichtet, der Verschleiß mit 30 Prozent. Durch eine weitere Gewichtung bei der Bewertung der Bremsleistung wurde das Testergebnis deutlich beeinflusst. Die Reibwerte Konstanz auf dem Prüfstand wurde mit 70 Prozent gewichtet, der reale Bremsweg dagegen mit nur 30 Prozent. Dadurch rutschen die Zimmermann-Scheibe und der Zimmermann-Belag deutlich in der Rangfolge nach hinten. Würde man beides gleich gewichten, wäre die Zimmermann-Scheibe und der Zimmermann-Belag auf Rang 2. Hätte der reale Bremsweg einen höheren Stellenwert bekommen, als die Labormessung des Reibwertes, würde der Abstand zu Platz 1 noch deutlich geringer sein. Die Gewichtung der Versuchsergebnisse hält der deutsche Hersteller deshalb für diskussionswürdig.

Insgesamt freuen sich die Sinsheimer über die Testergebnisse, die zeigen, dass die Produkte aus dem Hause Zimmermann höchsten Sicherheitsanforderungen genügen.

Das stellt der kürzeste Bremsweg eindeutig unter Beweis. Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit, der zur Firmenphilosophie von Zimmermann gehört, wird erfüllt: Die Entwicklungsingenieure von Zimmermann sind ihrem selbstgesteckten Ziel, nämlich Sicherheit und Nachhaltigkeit gleichermaßen zu berücksichtigen, ein gutes Stück vorangekommen. Der Standardbelag wird mit einem staubreduzierten Belag verglichen und schneidet dennoch gut ab.

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