Schulung: Nebenaggregat-Riemenantriebssysteme

Continental lädt am 12. Januar 2023 zu einer kostenfreien Präsenz-Schulung rund um Nebenaggregat-Riemenantriebssysteme in Hannover ein.

Kfz–Meister, Mechaniker und Auszubildende können sich gleich zu Beginn des neuen Jahres Wissen aneignen – bei der Schulung „Nebenaggregat-Riemenantriebssysteme“ von Continental. In 1 bis 1,5 Stunden erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zu allen Aspekten von Nebenaggregat-Riemenantriebssystemen einschließlich aller zugehörigen Komponenten.

Bei der Präsenzschulung in Hannover erläutert der Trainer jede Systemkomponente, ihre Funktionsweise, häufige Verschleißmuster und die Identifizierung von Fehlern. Zudem stehen häufige Montagefehler sowie externe Ursachen für Ausfälle des Systems auf der Agenda.

Termin und Ort:

12.01.2023 – 18:00-20:00 Uhr

Abendschulung ‘Technische Schulung – Nebenaggregat-Riemenantriebssysteme

(Standort Hannover – Philipsbornstr. 1, 30165 Hannover)

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Einführung in Riemenantriebssysteme für Nebenaggregate

Riemenantriebssysteme spielen eine entscheidende Rolle beim Betrieb verschiedener Nebenaggregate in Maschinen und Fahrzeugen. Diese Systeme nutzen Riemen, um Leistung von einem Antriebsmotor auf Nebenaggregate wie Alternatoren, Wasserpumpen, Klimakompressor und Servolenkungspumpen zu übertragen. Die Effizienz und Zuverlässigkeit dieser Systeme sind für die Gesamtleistung und den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs von wesentlicher Bedeutung.

Komponenten und Funktionsweise

Ein typisches Riemenantriebssystem besteht aus einem Antriebsriemen, Umlenkrollen, Spannrollen und den angetriebenen Nebenaggregaten. Der Antriebsriemen kann ein Keilriemen, Rippenriemen oder Zahnriemen sein, je nach Anwendung und den erforderlichen Leistungsmerkmalen. Umlenk- und Spannrollen dienen dazu, den Riemen auf Spannung zu halten und eine korrekte Führung zu gewährleisten. Die Funktionsweise basiert auf der Übertragung von Drehmoment durch die Adhäsion zwischen Riemen und Riemenscheiben.

Nebenaggregat-Riemenantriebssysteme

Vorteile und Herausforderungen

Riemenantriebssysteme bieten mehrere Vorteile, darunter Geräuscharmut, geringe Wartungsanforderungen und Flexibilität in der Anordnung der Nebenaggregate. Sie können Leistung über weite Strecken mit minimalem Leistungsverlust übertragen und sind in der Lage, Schwingungen zu dämpfen, was zu einem ruhigeren Motorlauf führt. Herausforderungen bei der Nutzung von Riemenantriebssystemen umfassen Verschleiß und Alterung der Riemen, die Notwendigkeit regelmäßiger Inspektionen und Spannungsanpassungen sowie die Begrenzung der Übertragungsfähigkeit bei sehr hohen Leistungen.

Design und Auswahlkriterien

Die Gestaltung eines Riemenantriebssystems erfordert sorgfältige Überlegungen bezüglich der Auswahl des Riementyps, der Bestimmung der optimalen Spannung und der Anordnung der Komponenten, um eine effiziente Leistungsübertragung zu gewährleisten. Die Wahl des Riementyps hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab, wie z.B. der benötigten Leistung, den Betriebstemperaturen und dem verfügbaren Platz. Ingenieure müssen auch die Lebensdauer des Riemenmaterials berücksichtigen und wie Umgebungseinflüsse wie Öl, Wärme und Feuchtigkeit die Leistung des Systems beeinflussen können.

Wartung und Problemlösung

Regelmäßige Wartung ist für die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Riemenantriebssystemen unerlässlich. Dazu gehört die Überprüfung der Riemen auf Verschleiß und Risse, die Überwachung der Spannung und der Zustand der Umlenk- und Spannrollen. Probleme, die häufig auftreten, umfassen Riemenrutschen, was zu einem Verlust der Übertragungseffizienz führt, und Geräusche, die auf eine inkorrekte Riemenausrichtung oder defekte Komponenten hinweisen können. Eine systematische Fehlersuche und rechtzeitige Wartung können die meisten dieser Probleme verhindern oder beheben.

Zukunftstrends und Innovationen

Die Entwicklung von Riemenantriebssystemen für Nebenaggregate ist geprägt von Trends wie der Steigerung der Energieeffizienz, der Reduzierung von Emissionen und der Integration fortschrittlicher Materialtechnologien. Neue Riemenmaterialien, die eine höhere Temperaturbeständigkeit und geringeren Verschleiß bieten, sind im Kommen. Außerdem gibt es Innovationen bei der Riemenkonstruktion, wie z.B. die Verwendung von Polyurethan-Riemen für eine verbesserte Leistungsübertragung und Langlebigkeit. Die Integration von intelligenten Überwachungssystemen zur vorbeugenden Wartung und zur Überwachung des Systemzustands in Echtzeit ist ein weiterer Bereich, in dem Fortschritte erzielt werden.

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