Licht - Test - Nfz mit Abblendlicht fährt am Abend

Ergebnisse des Nfz-Licht-Test

Der Licht-Test wird bereits seit 1956 vom ZDK – Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. – und den Verkehrswachten organisiert. Rund sechs Millionen Fahrzeuge (Pkw und Nfz) wurden dafür dieses Jahr im Oktober von Werkstätten auf ihre Beleuchtungen getestet. Aus knapp 4.000 Mängelberichten wurde daraufhin vom ZDK die Statistik für den Nfz-Bereich erstellt. Während die Mängelstatistik bei Pkw im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig ist, ist das Ergebnis bei Nutzfahrzeugen weniger positiv. Eine steigende Anzahl an Lkw, Bussen und Transportern ist mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs.

Licht-Test im Überblick

31% der Lkws, Busse und Transporter zeigte 2018 Schwierigkeiten auf dem Prüfstand – dieses Jahr stieg diese Zahl weiter, auf 32,4%. Die Fahrzeuge, die mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs sind, stellen ein Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr dar, weil sie entweder schlecht erkannt werden oder andere Verkehrsteilnehmer blenden.

Mehr als jedes fünfte Nutzfahrzeug ist mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs und mehr als jeder zehnte blendet damit sogar den Gegenverkehr. In 2019 ist u. a. die Anzahl der Fahrzeuge mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern deutlich gestiegen. Waren im Vorjahr noch 8,4% der Nutzfahrzeuge mit einer falsch eingestellten Beleuchtung unterwegs, stieg der Anteil in diesem Jahr auf 10,4%. Auch die Quote der ausgefallenen Bremslichter ist gestiegen. Dieses Jahr lag sie bei 4,5%, im Vorjahr bei 4,1%.

Verbesserungen gab es allerdings auch: 2018 wurden 22,8% der Frontlichter als mangelhaft eingestuft, dieses Jahr noch 21,5%. Auch die Quote ausgefallener Scheinwerfer ist von 5,5% auf 3,8% gesunken. Leicht verbessert hat sich außerdem die Anzahl defekter Heckbeleuchtung. 2018 lag diese noch bei 11,2% sind es dieses Jahr nur noch 10,4%.

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