Produkt- und Markenpiraterie: Gefahr für Wirtschaft und Verbraucher

Negativpreis “Plagiarius” rückt skrupellose Fälschungen ins öffentliche Licht

Bereits zum 39. Mal wird der Negativpreis „Plagiarius“ vergeben. Mit diesem Preis werden skrupellose und dreiste Plagiateure „ausgezeichnet“. Unternehmer, Erfinder und Kreative, die mit Fälschungen ihrer Produkte zu kämpfen haben, sind aufgerufen bis 30. November die dreistesten Fälle zu melden.
Die Verleihung des “Plagiarius 2015” im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz findet auf der Frankfurter “Ambiente” – der weltweit größten Konsumgütermesse – statt. Die Plagiarius-Preisträger 2014 und 2015 werden im Rahmen der Sonderschau “Plagiarius” vom 13. – 17. Februar 2015 im Foyer 5.1 / 6.1 ausgestellt. Nach der Ambiente werden die aktuellen Preisträger im Museum Plagiarius in Solingen sowie bei weltweiten Wanderausstellungen einem breiten Publikum gezeigt.

Sinn und Zweck des Ganzen besteht darin, nach außen hin zu zeigen, dass dreiste Nachahmungen nicht akzeptiert werden und Unternehmen sich dagegen zur Wehr setzen. Der Negativpreis sorgt für Abschreckung bei den Plagiateuren und für Aufklärung bei den Verbrauchern.

Der Negativpreis „Plagiarius“ rückt seit 1977 die skrupellosen Geschäftspraktiken von Nachahmern – die 1:1 das Design bzw. technische Lösungen erfolgreicher Produkte kopieren – ins öffentliche Bewusstsein. Trophäe des Preises ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase – als Symbol für die immensen Gewinne, die die Produktpiraten sprichwörtlich auf Kosten innovativer Unternehmen und der Kreativwirtschaft erwirtschaften.

In Ergänzung zur juristischen Verfolgung hat sich die Teilnahme am Wettbewerb für viele Originalhersteller als sehr erfolgreich erwiesen: Wir teilen den vermeintlichen Nachahmern schriftlich mit, dass sie für den Plagiarius nominiert sind und geben ihnen die Möglichkeit zur Stellungnahme. Die Antworten zeigen nicht nur die grundsätzliche Einstellung des Plagiators, sie enthalten oftmals auch für Sie als Einreicher neue und interessante Hintergrundinformationen. Zudem hat die Angst vor öffentlicher Blamage schon so manchen Plagiator dazu gebracht z.B. eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben oder Lieferanten preis zu geben.

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