„Radar Road Signature“: Wichtiger Schritt auf dem Weg zum automatisierten Fahren

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Einen „Meilenstein auf dem Weg zum automatisierten Fahren“ so Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel, haben Bosch und der niederländische Karten- und der Verkehrsinformationsanbieter TomTom erreicht. Mit der „Radar Road Signature“ ist es weltweit erstmalig gelungen, die für solche Karten notwendige Lokalisierungsschicht auf Basis von Radarsignalen anstatt von Videodaten zu erstellen. Milliarden von einzelnen Reflexpunkten, die überall dort entstehen, wo Radarsignale auf Leitplanken oder Verkehrsschilder treffen, bilden den Verlauf einer Straße nach. Automatisiert fahrende Autos können sich mit ihrer Hilfe bis auf wenige Zentimeter genau in der Fahrspur lokalisieren. Ein großer Vorteil: Anders als Karten, die auf Videodaten basieren, ist die Lokalisierung mit der „Radar Road Signature“ auch nachts und bei schlechter Sicht zuverlässig  – und es benötigt pro Kilometer lediglich eine Datenmenge von fünf Kilobyte, weniger als die Hälfte von Videodaten.

Seit 2015 arbeiten Bosch und TomTom an der Radarsignatur und ihrer Einbindung in die hochauflösende Gesamtkarte. Die Herausforderung lag vor allem darin, die bestehenden Radarsensoren so umzupolen, dass sie statische statt sich bewegende Objekte erfassen, wie es für Fahrerassistenzsysteme, wie z. B. Notbremsassistenten, erforderlich ist. Die nächste Generation der Bosch-Radarsensoren wird demnach in der Lage sein, die benötigten Daten für die Radar-Straßensignatur zu liefern. „Autos, die in den kommenden Jahren mit den Assistenzfunktionen von morgen auf den Markt kommen, fahren die Karte für die automatisierten Fahrzeuge von übermorgen ein“, sagt Hoheisel.

Quelle: Bosch Bild: Bosch

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